Den Krebs, den jemand anderes hat. Wie gehe ich als nahestehende Person damit um, wenn einer meiner Lieben eine Krebsdiagnose bekommt? Wo finde ich selbst Unterstützung? Auch bei diesen Fragen begleiten wir Sie.
Wenn bei Ihnen der Verdacht auf Eierstockkrebs besteht, wird Ihre Frauenärztin oder Ihr Frauenarzt zunächst eine ausführliche Untersuchung durchführen. Dazu gehört unter anderem das Abtasten der inneren Geschlechtsorgane – von der Scheide aus und von außen über die Bauchdecke. Darüber hinaus werden Sie nach Ihren aktuellen Beschwerden, Ihrer medizinischen Vorgeschichte und möglichen Risikofaktoren befragt. Möglicherweise veranlasst der Arzt auch eine Blutuntersuchung, in der Ihr Blut u. a. auf sogenannte Tumormarker untersucht wird. Erhöhte Werte können auf eine Krebserkrankung hinweisen
Bei der vaginalen Ultraschalluntersuchung wird eine spezielle Ultraschallsonde in die Scheide eingeführt, sodass die Geschlechtsorgane und insbesondere die Eierstöcke beurteilt werden können. Allerdings muss ein Tumor am Eierstock eine gewisse Größe erreicht haben, damit er im Ultraschall sichtbar ist.
Manchmal können weitere bildgebende Untersuchungen wie eine Computertomografie (CT), eine Magnetresonanztomografie (MRT) oder eine Positronen-Emissions-Tomografie (PET) sinnvoll sein. Beispielsweise dann, wenn die Ausdehnung eines Tumors im Becken- oder Bauchraum beurteilt oder eine andere Erkrankung ausgeschlossen werden soll.
Eierstockkrebs wird medizinisch Ovarialkarzinom genannt. Jedes Jahr erhalten ca. 7.400 Frauen in Deutschland diese Diagnose, womit der Eierstockkrebs zu den eher seltenen Krebserkrankungen zählt. Zum Vergleich: Brustkrebs wird jedes Jahr bei ca. 69.000 Frauen diagnostiziert.
Eierstockkrebs entwickelt sich aus den oberflächlichen Zellen des Eierstocks, Eileiters oder Bauchfells. Da im Eierstock mehrere Zelltypen vorhanden sind, aus denen ein Krebs hervorgehen kann, existieren auch verschiedene feingewebliche Typen des Eierstockkrebses. Krebszellen haben die Eigenschaft, sich unkontrolliert zu teilen und auch über die natürlichen Organgrenzen hinaus zu wachsen. Viele Krebszellen zusammen bilden eine Geschwulst, welche als Tumor bezeichnet wird.
Eierstockkrebs verursacht erst Beschwerden, wenn der Tumor bereits eine entsprechende Größe erreicht hat. Doch selbst dann sind die Symptome meist sehr unspezifisch und werden von vielen Frauen nicht sofort mit einer Krebserkrankung in Verbindung gebracht, z. B. Völlegefühl, Blähungen, unklare Bauchschmerzen oder Zunahme des Harndrangs.
Frauen über 50 sollten daher die folgende Symptome von ihrer Frauenärztin oder ihrem Frauenarzt abklären, wenn sie häufiger auftreten:
Die Zellen des Eierstockkrebses können auch andere Organe des Bauchraumes erreichen und Fernabsiedlungen, sogenannte Metastasen, bilden, z. B. am Bauchfell oder an den Lymphknoten.
Wenn bei Ihnen der Verdacht auf Eierstockkrebs besteht, wird Ihre Frauenärztin oder Ihr Frauenarzt zunächst eine ausführliche Untersuchung durchführen. Dazu gehört unter anderem das Abtasten der inneren Geschlechtsorgane – von der Scheide aus und von außen über die Bauchdecke. Darüber hinaus werden Sie nach Ihren aktuellen Beschwerden, Ihrer medizinischen Vorgeschichte und möglichen Risikofaktoren befragt. Möglicherweise veranlasst der Arzt auch eine Blutuntersuchung, in der Ihr Blut u. a. auf sogenannte Tumormarker untersucht wird. Erhöhte Werte können auf eine Krebserkrankung hinweisen
Bei der vaginalen Ultraschalluntersuchung wird eine spezielle Ultraschallsonde in die Scheide eingeführt, sodass die Geschlechtsorgane und insbesondere die Eierstöcke beurteilt werden können. Allerdings muss ein Tumor am Eierstock eine gewisse Größe erreicht haben, damit er im Ultraschall sichtbar ist.
Manchmal können weitere bildgebende Untersuchungen wie eine Computertomografie (CT), eine Magnetresonanztomografie (MRT) oder eine Positronen-Emissions-Tomografie (PET) sinnvoll sein. Beispielsweise dann, wenn die Ausdehnung eines Tumors im Becken- oder Bauchraum beurteilt oder eine andere Erkrankung ausgeschlossen werden soll.
Das Patientinnenmagazin „Die zweite Stimme“ konnte im Oktober 2016 ein Gespräch mit der renommierten Bestseller-Autorin Nina George führen. Sie unterstützt ihre beste Freundin, bei der im Frühjahr 2016 Eierstockkrebs diagnostiziert wurde. Mit unklaren Bauchbeschwerden wurde diese Frau zur Diagnostik geschickt. Und plötzlich stand ihr Leben auf dem Kopf. Was sie erlebt hat, lesen Sie im Interview.